«Am meisten Angst habe ich, dass ich vor lauter Aufregung keinen einzigen Ton herausbringe!» erzählt Annalies Waldvogel lächelnd. Die aufgestellte Mitlödnerin reist als Jungbläserin mit der Musikgesellschaft Oberurnen ans Eidgenössischen Musikfest in Biel und erlebt dort ein unvergessliches Wochenende.
nee: Zum Saxophonspiel kam Annalies Waldvogel erst Mitte fünfzig eher zufällig. «Zwei Kolleginnen nahmen Saxophonstunden und motivierten mich, ebenfalls mitzumachen», erinnert sie sich. Das Instrument habe sie schon in ihrer Jugend fasziniert und so beschloss sie, es zu wagen. Gemeinsam besuchten die drei Frauen den Unterricht und legten so den Grundstein für ihr neues Hobby. Später erfolgte der Wechsel in die Musikgesellschaft Oberurnen. «Nicht nur, weil uns der Hut zur Uniform so gut gefallen hat», ergänzt sie schmunzelnd.
Zwischen Vorfreude und Nervosität
Mittlerweile ist der Verein in Bern angekommen, wo die Musikantinnen und Musikanten während des Musikfests logieren. Nach dem Zimmerbezug geht’s weiter zum «alten Tramdepot», wo eine Einführung zur Bierbaukunst und ein leckeres Znacht warten. Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht geht es anderntags nach Biel. Nach einem leckeren Mittagessen steigt die Nervosität, als es schliesslich mit dem Bus zum Wettspiellokal geht. Ein kurzes Einstimmen, eine entspannende Atemübung und dann geht es ab in den Saal.
Konzentration im Wettspiellokal
«Ich habe mich ganz auf das Aufgaben- und das Selbstwahlstück konzentriert», erzählt Waldvogel. Vom Publikum habe sie kaum etwas wahrgenommen. «Ich habe allerdings die Nähe zu meinen Registerkolleginnen vermisst. Es ist schwieriger zu spielen, wenn man sich weniger auf die anderen Stimmen verlassen kann. Aber eigentlich ist es ganz gut gelaufen».
Im Gleichschritt durch Biel
Nach einer Pause auf der Esplanada beim Kongresshaus wartet bereits der nächste Höhepunkt, die Parademusik. Im Gleichschritt, aufgestellt in Reih und Glied, marschiert die Musikgesellschaft Oberurnen unter der Leitung von Dirigent Daniel Thoma über die Wettkampfstrecke. Nach der Schlussabnahme weicht die Anspannung spürbarer Erleichterung. «Ich habe befürchtet, dass die Strasse uneben sein oder Stolperfallen haben könnte. Zum Glück war das nicht der Fall», sagt Annalies Waldvogel erleichtert.
Unvergessliche Eindrücke und grosse Kameradschaft
Besonders in Erinnerung bleiben der Jungbläserin die vielen Begegnungen und die besondere Atmosphäre des Fests. «Es war ein unbeschreiblich schöner Ausflug mit tollen Erlebnissen und ganz viel Kameradschaft. Die eindrücklichen Musikvorführungen und das Miteinander unter den Musikantinnen und Musikanten werde ich sicher nie vergessen.»
Das Eidgenössische Musikfest findet alle fünf Jahre statt und gilt mit mehr als 30 000 Teilnehmenden als einer der weltweit grössten Musikwettbewerbe. In einem friedlichen Miteinander messen sich mehr als fünfhundert Musikvereine in unterschiedlichen Kategorien und Stärkeklassen. https://www.emf26.ch/
Zu einem aktiven Vereinsleben gehören nicht nur Proben und Auftritte, sondern auch gemeinsame Erlebnisse, welche aus einzelnen Musikantinnen und Musikanten ein eingeschweisstes Team formen. In diesem Sinne verband die Musikgesellschaft Oberurnen die Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest in Biel mit einer gemeinsamen Musikreise.
Am Donnerstag führte die vom Wetter begünstigte Anreise über Luzern und den Brünig zum Beatenberg. Dort besuchte die Mitglieder der Musikgesellschaft die bekannten Beatushöhlen und stimmte sich auf ein abwechslungsreiches Wochenende ein. Nach dem Zimmerbezug in Bern liessen die Musikantinnen und Musikanten den Abend im Alten Tramdepot gemütlich ausklingen.
Zwischen Vorfreude und Nervosität
Am Freitag ging die Reise weiter nach Biel. Mit dem näher rückenden Auftritt stieg auch die Nervosität spürbar an. Nach einem letzten Einstimmen wurde es ernst, der Vortrag im Wettspiellokal
stand bevor. Die Musikgesellschaft Oberurnen trat in der 3. Stärkeklasse an und präsentierte unter der Direktion von Daniel Thoma das Aufgabenstück «Bouffonneries» von Benedikt Hayoz, sowie das
Selbstwahlstück «Cleopatra» von Thierry Deleruyelle. Die intensive Probearbeit der vergangenen Wochen unter der Leitung von Dirigenten zahlte sich aus. Mit viel Konzentration setzte die
Musikgesellschaft Oberurnen das um, was zuvor intensiv erarbeitet worden war. Besonders das anspruchsvolle Aufgabenstück stellte dabei eine grosse Herausforderung dar.
Kameradschaft und schöne Erinnerungen
Am späteren Nachmittag wartete bereits der nächste Höhepunkt, die Parademusik. In Reih und Glied marschierte die Musikgesellschaft Oberurnen durch Biel. Nach der Schlussabnahme wich die
Anspannung sichtbarer Erleichterung. Der Wettkampfteil war geschafft. Neben den musikalischen Vorträgen bleiben vor allem die vielen Begegnungen und die besondere Atmosphäre des Eidgenössischen
Musikfests in Erinnerung. Das friedliche und kameradschaftliche Miteinander machte das Wochenende für die Musikgesellschaft Oberurnen zu einem besonderen Erlebnis.
Am Samstag stand zum Abschluss ein gemeinsamer Foodtrail durch Bern auf dem Programm. Anschliessend trat das Korps die Heimreise ins Glarnerland an, wo die Musikgesellschaft Oberurnen durch den
Verkehrsverein und die Dorfvereine gebührend empfangen wurde. Der herzliche Empfang bildete den stimmungsvollen Abschluss eines unvergesslichen Wochenendes.
Die Musikgesellschaft Oberurnen nimmt am Eidgenössischen Musikfest in Biel teil. Wir treten an in der 3. Stärkeklasse und sind zu hören am:
Die Delegiertenversammlung des Glarner Blasmusikverbandes fand dieses Jahr in Oberurnen statt. Dabei durften unsere beiden Mitglieder Markus Müller und Emil Aschwanden die Ehrung zum Kantonalen
Veteranen entgegennehmen.
Herzliche Gratulation!
Just letzte Woche wurde bekannt, dass der Stundenansatz der Helferinnen und Helfer vom ESAF kräftig aufgestockt wird. Diese Nachricht sorgt besonders bei der Musikgesellschaft Oberurnen für Freude.
nee: Über die Auffahrtstage 2026 findet das Eidgenössischen Musikfest (EMF) in Biel statt, ein erster Höhepunkt im neuen Vereinsjahr der Musikgesellschaft Oberurnen. Die Teilnahme am 35. EMF wird gleichzeitig mit einer Musikreise verbunden. Dies ist mit sehr grossen Kosten verbunden, die nicht allein von den Mitgliedern berappt werden können und sollen. Deshalb freut sich Kassierin Nicole Fritschi über das zugesagte Helfergeld vom ESAF, insbesondere auch, da die Kasse im Jahr 2025 mit einem Verlust abschloss.
Wahlen und Ehrungen
An der diesjährigen
Hauptversammlung traten gleich zwei Vorstandsmitglieder zurück. Livia Heer (Aktuarin) und Corinne Stucki (Vizepräsidentin) wurden von Präsident Daniel I. Jenny mit einem Geschenk verabschiedet.
Neu in den Vorstand gewählt wurden Iris Maggiacomo und Sabrina Schmid. Aus der Musikkommission trat Albert Heer zurück, seine Nachfolge tritt
Andrea Riedi an. Der Posten der Notenverwaltung ist noch vakant.
Markus Müller wurde nach 25jähriger Tätigkeit zum Ehrenmitglied ernannt, gleichzeitig werden er und Emil Aschwanden an der Delegiertenversammlung des GLBV als Kantonale Veteranen geehrt
werden.
Jahresprogramm 2026
Nebst der in Oberurnen stattfindenden Delegiertenversammlung des Glarner Blasmusikverbandes und dem Auftritt an der Erstkommunion wird das erste Halbjahr vor allem durch die Teilnahme am EMF und der damit verbundenen Musikreise geprägt. Als Höhepunkt im zweiten Halbjahr gilt der Unterhaltungsabend Ende November 2026. Neu geplant ist ein Konzert zu Ehren der Jubilarinnen und Jubilaren im Juni.
Mit ihren Jahresberichten schauten Präsident Daniel I. Jenny und Dirigent Daniel Thoma auf das vergangenen Vereinsjahr zurück und liessen die verschiedenen Anlässe nochmals Revue passieren.
Nach dem Ende des statuarischen Teils wurden die Anwesenden aus der Küche des Restaurants National in Näfels verpflegt, bevor sich der harte Kern ans Jubiläumsfest der Tümpelgumper begab und dort weiterfeierte.
Die Bläserinnen und Bläser sitzen gespannt auf ihren Plätzen. Für einen kurzen Moment herrscht absolute Stille, bis sich ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen von Dirigent Daniel Thoma zeigt und das Publikum in begeisterten Applaus ausbricht.
nee: Dieser Augenblick machte deutlich, dass sich die intensive Probenarbeit der vergangenen Monate gelohnt hat. Unter der Leitung von Daniel Thoma präsentierten die Musikantinnen und Musikanten ein Programm, das nicht nur anspruchsvoll, sondern auch thematisch aussergewöhnlich ist. Kultig, mystisch, legendär, das waren die Auswahlkriterien für die Musikstücke am diesjährigen Unterhaltungsabend.
Gleich nach dem Anfangsstück «Call of Heroes» entführte Stefan Cheridito das Publikum mit seinem fein gespielten Solo in „The Last Unicorn“ in eine zarte, beinahe schwebende Klangwelt und nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine mystische Reise durchs Land der Einhörner.
Mit «Cleopatra the last Queen of Egypt» folgte das musikalische Porträt einer der legendärsten Frauen der Antike. Das grossartige Werk von Thierry Deleruyelle, vereint in drei Abschnitten Liebe, Macht und Tragik. Eine strahlende Einleitung stellt Marcus Antonius dar, darauf folgt ein warmer, melodischer Teil über die Liebe der beiden. Der letzte Abschnitt beginnt entschlossen und kriegerisch und schildert ihr tragisches Ende. Musikalische Akzente setzte in diesem Stück Carla Thoma auf dem Cello.
Solistische Glanzpunkte und grosse Gefühle
Romantisch, mit viel Gefühl und dem vollen, weichen Klang des Waldhorns spielte sich Solist Matthias Neeracher in die Herzen der Anwesenden. In «Romantic Mood» von Michael Geisler führte er das Publikum in die Welt der Gefühle, der (unerfüllten)Träume und mystischen Begegnungen.
Mitreissend und voller Farbe präsentierte sich das Arrangement von „The Greatest Showman“. In diesem lebhaften Stück überzeugten gleich mehrere Solistinnen und Solisten. Livia Heer (Querflöte), Hubert Stucki (Euphonium), Stefan Cheridito (Saxofon) und Ludi Weber (Cornet) setzten starke musikalische Akzente und sorgten für besondere Momente.
«She’s Madonna”, “Captain Future” aber auch die Melodie zum Italowestern «My Name is Nobody” von Ennio Morricone erzählten von Legenden aus der Film- und Musikbranche und von unvergesslichen Erinnerungen aus der Vergangenheit, die bereits Kultstatus erlangt haben.
Auftakt, Ausklang und Dank
Ein liebevoll-nostalgischer Abschluss gelang mit der Zugabe aus Michael Endes Jim Knopf. Gemeinsam mit Lokomotive Emma, Lokführer Lukas und Jim Knopf ging es für das Publikum auf die Reise nach Lummerland.
Bereits vor dem Hauptprogramm sorgte die regionale Jungmusik Young Winds unter der Leitung von Hans-Ueli Landolt für einen gelungenen Einstieg.
Durch den Abend führte Carla Heer, die mit Charme, Sachkenntnis und angenehmer Bühnenpräsenz überzeugte.
Präsident Daniel I. Jenny dankte dem Publikum sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern und würdigte Dirigent Daniel Thoma, der das Ensemble mit Leidenschaft, sicherer Führung und klarer musikalischer Handschrift durch das Programm leitete.
Hier sind Bericht und Bilder zu finden.
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Arbeitstag 2021 - Hier geht's zu den Bildern...
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Die MGO nimmt am Dienstag, 9. Juni den Probebetrieb wieder auf :-),
natürlich unter Einhaltung der angefügten Schutzvorschriften.
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In unserer Galerie sind einige Bilder der Veteranentagung 2019 in Oberurnen zu finden...
...und hier der Bericht dazu.
Wir bedanken uns bei unserem tollen Publikum für den Besuch an unserem Chränzli 2018. Wir freuen uns Sie bald wieder an einem Anlass von begrüssen zu dürfen.
Nuria Fritschi vs MGO "Ave Maria":
https://www.mycloud.ch/l/L00E91DCC51809CE2ACC333EB520A48C295CE3C22D4BD17C97516219FBCC82F1
… und die Bilder vom Unterhaltungsabend finden Sie hier.
In unserer Galerie sind einige Bilder zu dem wirklich gelungenen Fest. Vielen Dank der Harmoniemusik Niederurnen-Ziegelbrücke!
Herzlichen Dank unseren Sponsoren, die am rechten Rand der Seite aufgeführt sind und die wir zur Berücksichtigung empfehlen.